Leitbild

Meine Arbeit orientiert sich an folgenden Leitlinien (angelehnt an die Leitprinzipien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management e.V.)

mit Blick auf ….

a.)    den Klienten

In der Bedarfserhebung ist die Individualität des Klienten berücksichtigt; auch die Unterstützungsangebote sind strikt auf den Bedarf des Klienten ausgerichtet. Dieser wird möglichst in alle Abläufe einbezogen und zur Verantwortungsübernahme ermutigt. Damit ist die Klientenorientierung eine erste Grundlage.
   
Der Klient wird in seiner sozialen, kulturellen und örtlichen Lebenswelt grundsätzlich akzeptiert. Diese Aspekte werden in jeder Unterstützungsphase wahrgenommen und berücksichtigt. Diese Bezugnahme auf die Lebenssituation des Klienten bezeichne ich als Lebensweltorientierung.

Im Hilfeprozess werden relevante psychische (seelische, emotionale, kulturelle und kognitive), physische, soziale, organisationsbezogene und örtliche Merkmale des Klienten berücksichtigt. Damit wird die Mehrdimensionalität des Klienten ausgedrückt.

Die vornehmliche Ausrichtung des Hilfeangebotes an der Gesamtheit der vorhandenen Fähig- und Fertigkeiten des Klienten werden als Ressourcenorientierung bezeichnet. Im Gegensatz zur Defizitorientierung werden vorhandene personelle und materielle Möglichkeiten zur Lösung eines Problems erhalten, gestärkt und möglicherweise ausgebaut.

Durch Ermutigung, Informationsvermittlung, Beratung und Unterstützung des Klienten, werden Eigenkräfte und Kompetenzen gefördert. Empowerment im Sinne von Selbstbefähigung des Klienten soll diesen in seinen Handlungen bestärken. Im Rahmen des Case Management gehört dazu wesentlich die Förderung der Motivation des Klienten notwendige Angebote in Anspruch zu nehmen. Weiterhin liegt das Hauptaugenmerk auf Unterstützungshandeln durch den Casemanager und falls notwendig kommt anwaltliches Handeln zum Tragen.

b.)    meine Arbeit

im Vordergrund steht meine Neutralität. Ohne Rücksicht auf eigene Interessen oder die eines Auftraggebers habe ich die Möglichkeit die Angebote an dem Bedarf des Klienten auszurichten.

Ich bin Teil eines Netzwerkes und arbeite fachübergreifend mit anderen Professionen zusammen. (Interprofessionalität)

Meine Unterstützungsleistungen sind geprägt durch Effektivität  (die größtmögliche Wirksamkeit der Leistungen wird erreicht) und Effizienz (durch die vernetzte Zusammenarbeit  erreiche ich einen ökonomischen Einsatz der Unterstützungsleistungen)
Das letzte Merkmal meiner Arbeit ist die Leistungstransparenz. Gegenüber dem Klienten, aber auch gegenüber dem Kooperationspartnern und den Kostenträgern, verpflichte ich mich zu einer transparenten, abgestimmten und vernetzten Leistung.

c.)    gesellschafts- und sozialpolitische Ordnungsgesichtspunkte


Beratung und Fallmanagement nach der Methode des Casemanagementes ist Teil des Sozial- und Gesundheitswesens greift nachrangig dort, wo Eigenhilfe und informelle Hilfe nicht ausreichen.

Fallmanagement ist ausgerichtet am Prinzip des Welfare Mix. Das meint das Ineinandergreifen von informellen Netzwerken, professionellen und beruflich erbrachten Dienstleistungen, staatlich garantierten Leistungen und auf bürgerlichem Engagement basierenden Unterstützungs- und Solidaritätsformen.

Meine Arbeit folgt den gesetzlichen Grundsätzen: „Prävention vor Rehabilitation vor Pflege“ und „Ambulant vor teilstationär vor stationär“
   
und der folgenden
Methode des Case Management (Fallmanagement)
   
1. Schritt:  Klärungsphase
Nach der Kontaktaufnahme und Prüfung der Notwendigkeit wird ein Vertrag über Art und Umfang der Beratung geschlossen.
   
2. Schritt: Informationssammlung (Assessment)
Umfassende Feststellung der Lebens- und Bedarfslage des Klienten

3. Schritt: Serviceplanung
Erstellung des individuellen und bedarfsorientierten Versorgungsplanes

4. Schritt: Vermittlung passender Unterstützungsangebote (Linking)
Vermittlung passender Angebote an den Klienten

5. Schritt: Sicherung, Prüfung und Bewertung des Versorgungsplanes und Koordination der Akteure (Monitoring)
Durchführungskontrolle und qualitative Bewertung der einzelnen Angebote

6. Schritt: Bewertung und Abschluss des Versorgungsplanes (Evaluation)
Zusammenfassenden Beurteilung der Wirksamkeit des  erfolgten Vorgehens

7. Rechenschaftslegung (Accountability)
Schriftliche Berichterstattung an den Klienten oder an andere Auftraggeber